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Honigsorten


 

Die Farbe und der Geschmack des Honigs ist davon abhängig, aus welchem Blütennektar er hergestellt wurde. Es gibt mehrere tausend verschiedene Hongiarten, die von unterschiedlichem Nektar stammen, bspw. dem von Lavendel, Akazie, Eukalyptus, Heidekraut oder Orangenbaum.

Honig ist ursprünglich flüssig, kristallisiert jedoch nach einer Weile und erhält eine feste Konsistenz. Die Verhältnis zwischen den Zuckerarten im Honig bestimmt, wie schnell der Honig fest wird.

Die Farbe des Honigs kann von fast weiß bis schwarz reichen und hängt vom Blütentyp ab, von dem die Bienen den Nektar gesammelt haben. Helle Honigsorten sind oft mild, während dunkle Sorten typischerweise einen kräftigeren Geschmack haben.

Avocado

Avocado Honig stammt von dem Nektar den Blumen auf dem Avocado-baum. Die Blüten sind in großen Bündeln, wo die Blüte im April-Mai Monat auftritt. Der Baum kann 15-20 Meter hoch sein.

Avocado Bäume wird in der Regel in Mexiko, Kalifornien und Mittelamerika gefunden, kann aber auch in Europa zu erleben.

Der Honig hat eine sehr dunkle, teerig Farbe, und kann auf der Zunge glatt und seidig fühlen. Avocado Honig hat einen besonderen Geschmack, mit Nuancen von etwas verbrannt und geraucht.



Akazie

Akazien gehören einer äußert großen Pflanzenfamilie an, die bis zu 6-8 m hoch werden können. Der Akazienbaum hat oftmals ein buschartiges Erscheinungsbild. Die Blüten sitzen in runden oder länglichen Köpfen zusammen mit vielen Staubblättern. Gewöhnlich sind die Blüten doppelt gerippt und federnartig.

Akazienbäume blühen zum Anfang des Frühjahrs, wenn die duftenden Blütenranken mit einer großen Menge an Nektar locken.  Akazienbäume finden sich typischerweise in Osteuropa entlang der Donau und blühen etwa 14 Tage lang im Vorsommer. Wenn es regnet, fliegen die Bienen nicht, und die Blüten fallen bei Frost zu Boden. Die Produktion von Akazienhonig hängt daher sehr von den Wetterverhältnissen im Mai ab.

Akazienhonig ist aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts fast immer flüssig. Er ist einer der beliebtesten Honigsorten, da er sehr mild und somit als Süßungsmittel geeignet ist.

 

 

 

Sonnenblume

Sonnenblumen sind sehr bekannt und werden dank ihrer farbenfrohen und wohlduftenden Blüten gern als Schmuck getragen. Die hohe goldene Sonnenblume ist der Inbegriff des europäischen Sommers.

Die Blüte der Sonnenblume hat abhängig von der Sonne einen Durchmesser von 5-50 cm. Die gewöhnlichsten Sonnenblumenblüten sind in der Mitte braun, haben eine goldene Randkrone und enthalten viele Kerne. Die Sonnenblumenblüte ist nämlich keine einzelne Blüte, sondern besteht aus mehreren hundert. Die Blüten stehen im Wettkampf um die Gunst der Bienen, daher haben Sonnenblumen eine schwarzeren Mitte, die nur mithilfe von UV-Licht erkennbar ist, wozu Insekten imstande sind.

Der Name der Sonneblume bedeutet "die, die der Sonne folgt", und genau das tun Sonnenblumen. Sonnenblumen ragt hoch empor gen Himmel und folgt dem Lauf der Sonne, von der sie ihre Kraft beziehen. Außerdem ähnelt die Farbe der Blumen der der Sonne.

Sonnenblumenhonig hat eine feine goldene Farbe, eine leichte Süße und einem runden Geschmack und ist daher äußerst beliebt.

 

 

 

Wald

Der Wald ist ein besonderer Aufzuchtsort für Bienen, da der Waldboden weniger Sonnenlicht erhält und daher verglichen mit anderen sonnigen Gegenden weniger Blumen wachsen. In größeren Waldgegenden bleiben die Bienen trotzdem im Wald und holen sich den Nektar von den Bäumen und Büschen.

Da weniger Sonnenlicht auf den Waldboden scheint, ist dieser feuchter als andere Gegenden. Die Bienen sammeln den Nektar im Normalfall von Blüten, doch da es im Wald so wenige davon gibt, beziehen die Bienen den Zucker über densogenannten Honigtau von Farnen und gewissen Laubbaumblättern. Die Süßstoffe sind die Energie der Pflanzen und werden im zuge des Prozesses zu leckerem Honig.

Waldhonig ist äußerst dunkel und kräftig im Geschmack. Er duftet und schmneckt so sehr, dass die Bienen summen!

 

 

 

Orangenblüte

Orangenbäume produzieren viele duftende Blüten, die einen jeden vom Süden träumen lassen.

Die Äste des Orangenbaums sind grau-grün, mit kurzen Härchen versehen und tragen lederartige, glänzende Blätter, die wie auch die Blätter anderer Zitrusbäume mit leuchtenden, durchsichtigen Punkten übersäht sind. Die Blätter haben einen äußerst durchdringenden aromatischen Duft. Die Blüten sind weiß, wohlduftend und in großen Bouquets gebündelt.

Der Orangenblütenhonig wird auf Orangenplantagen gesammelt und hat einen milden Geschmack mit einer charakteristischen Zitrusnote.

 

 

 

Eukalyptus

Eukalyptus gehört der Famile der Myrten an, die viele Arten an immergrünen Büschen und Bäumen umfasst, darunter auch die höchsten Bäume der Welt. Alle Eukalyptusbäume beinhalten ätherische Öle, die in ihrer Zusammensetzung von Art zu Art stark variieren können. Die Blüten der meisten Arten duften stark nach Eukalyptus, einige mit Zitronen- oder Pfefferminznote.

Die Blütenknospen der Eukalyptusbäume öffnen sich über einen Deckel, der aus Kelch und Krone besteht. Die Blüten an den zahlreichen farbenfrohen Staubblättern sind sehr charakteristisch.

Eukalyptusblüten stellen eine große Attraktion für Honigbienen dar, da sich aus ihnen ein sehr goldener und cremiger Honig mit einem harmonischen würzigen Geschmack herstellt lässt, ohne dass dieser direkt nach Eukalyptus schmeckt.

 

 

 

Klee

Klee ist in Dänemark ein sehr häufig auftretende Pflanze. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Kleesorten, die alle der Familie der Hülsenfrüchte angehören. Die am meisten verbreiteten Kleesorten sind der rote und weiße Klee.

Klee wächst wild in Meernähe, Dünen, am Wegrand und auf Wiesen. Kleepflanzen breiten sich mit auswuchernden Stängeln aus, die ihre Wurzeln schlagen.

Kleeblätter sind aus drei Blättern zusammengesetzt, in seltenen Fällen aus vier Blättern. Nach altem Aberglauben verleiht ein vierblättriges Kleeblatt dem Finder Glück. Die Blüten des Klees sitzen gesammelt in Bouquets, die Blühzeit erstreckt sich von Mai bis September.

Kleeblüten sind äußerst attraktiv für Bienen, da Klee viel Nektar produziert. Außerdem ist Klee selbststeril, daher sind die Pflanzen von der Bestäubung durch Bienen abhängig, damit sich die Blüten und somit die Funktion des Klees entwickeln kann.

Kleehonig hat einen herrlichen Geschmack und eine abgerundete Süße. Der Honig ist cremig und weist eine perlmuttartige Farbe auf.

 

 

 

Lavendel

In der Sommersonne blühender Lavendel ist ein unvergleichliches Erlebnis für die Sinne. Lavendel ist ein schön anzusehender Lippenblütler.

Die Pflanze ist ein teilweise immergrüner Busch, der mit seinen schönen und wohlduftenden Blumen sowohl Menschen und Schmetterlinge als auch Bienen während der Sommerzeit erfreut.  

Lavendel ist auffällig blau-lilafarben. Die nadelförmigen Blätter sind grau-grün, die Farbe unterscheidet sich schwach von Jahreszeit zu Jahreszeit. Als kleiner Busch kann Lavendel etwa 50 cm groß werden. Die eng aneinder liegenden Blätter tragen einen dünnen Flaum, der äußerst aromatisch ist. Streicht man mit den Händen über den Lavendel, gibt dieser einer beruhigenden kräftigen Duft von sich.

Lavendelhonig gibt es in flüssiger oder fester Form und schmeckt sehr charakteristisch und aromatisch. Er ist nicht pafümiert, wie man es vielleicht erwarten würde, sondern ganz im Gegenteil frisch und mit einer Zitrusnote behaftet.

 

 

 

Heidekraut

Den meisten ist Heidekraut noch aus dem Sommer in Erinnerung, als es in einem schmucken Teppich lilafarben erstahlte. Heidekraut ist die allgemeine Bezeichnung für eine Reihe an immergrünen tiefen Büschen.

Hierbei handelt er sich um kräftige und verästelte Büsche, die bis zu 50 cm hoch werden können. Die Blüten sind 4-teilig mit fächerartigem/r Kelch und Krone. Die Früchte sind kleine runde und harte Kapseln. Ein Kennzeichen der Heidekrautfamilie sind die zwei hornförmigen Anhängsel der Staubblätter. Heidekraut ist wildwachsend und in Dänemark am häufgsten in West- und Nordjylland sowie auf Bornholm zu finden. Heidekraut wächst für gewöhnlich auf Heiden, Dünen oder in trockenen Moorgebieten.

Die Bienen sammeln den Heidekrauthonig im August, wenn da Heidekraut in voller Pracht erstrahlt. Dieser Honig ist bernsteinfarben und hat einen charakteristischen Geschmack. Er ist süß, würzig und kräftig.

 

 

 

Linde

Wenn die Linden in vollem Glanz erstrahlen, duftet es wie ein wunderschöner Sommertag. Die Linde wird auch als der Baum der Liebe oder der Freude bezeichnet, da die Blätter herförmig sind und die gesamte Baumkrone oft einem großen Herzen ähnelt. Sie ist einer wenigen großen Bäume, die von u.a. Bienen und nicht durch den Wind bestäubt werden.

Linden können bis zu 30 m hoch und bis zu 300 Jahre alt werden. Linden sind in Europa und besonders in Osteuropa beheimatet.

Der Baum blüht im Juli mit einem Meer aus nektarhaltigen und fantastisch duftenden Blüten. Die Blüten der Linden sind zweigeschlechtlich. Die Bläten sind weißgold und besitzen 5 Kronblätter, 5 Kelchblätter und viele Staubblätter sowie ein Stigma in der Mitte. Lindenblüten beinhalten eine Menge Nektar und ziehen daher eine Menge an Bienen und Insekten an. Diese tragen Blütenstaub (Pollen) von einer zur anderen Blüte und bestäuben diese so.

Lindenhonig hat einen milden Geschmack und eine helle Farbe. Der Honig ist streichzart und weich.

 

 

 

Blütenhonig

Bienenkörbe sind oftmals in Gegenden mit unterschiedlicher Vegetation zu finden. Hier schwirren die Bienen in der Gegend herum und saugen den Nektar aus unterschiedlichsten Pflanzen. Daher ist der Honig oftmals eine Mischung aus dem Nektar vieler verschiedener Blüten. Abhängig vom Wetter, der Lage und der Jahreszeit variiert der Blütenhonig im Bezug auf Duft, Geschmack, Farbe und Konsistenz.

Jakobsens Blütenhonig zeichnet sich durch seinen leckeren vollen und runden Geschmack aus.